Michael Öttinger

Michael Öttinger ist spezialisiert auf die Beratung nationaler und internationaler Unternehmen in den Bereichen des Chemikalienrechts und des produktbezogenen Umweltrechts. Im Chemikalienrecht berät er schwerpunktmäßig zu Themen im Rahmen der Umsetzung der REACH-, CLP- und POP-Verordnungen, der Meldepflicht in die SCIP-Datenbank und zur nationalen Chemikaliengesetzgebung. Darüber hinaus berät Michael Öttinger Unternehmen aus allen Branchen im Hinblick auf die bestehenden regulatorischen Vorgaben zur erweiterten Herstellerverantwortung, beispielsweise in den Bereichen der Elektrogeräte-, Batterie-, Verpackungs- und Altfahrzeugregulierung. Einen neuen Schwerpunkt seiner Beratung stellen die nationalen und europäischen Vorgaben zu umwelt- und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette dar. Weiterhin unterstützt Michael Öttinger bei Fragen des allgemeinen und besonderen Verwaltungs-, Verfassungs- und Europarechts.
Michael Öttinger berät Unternehmen zu allen Aspekten des Chemikalienrechts, wozu insbesondere die europäischen Verordnungen REACH, CLP und POP zählen. Dies umfasst auch die Gestaltung von Datenteilungsvereinbarungen unter Berücksichtigung der Durchführungsverordnung (EU) 2016/9 und die Entwicklung von erforderlichen Rückerstattungsmodellen im Rahmen von Registrierungsverfahren nach REACH. Des Weiteren begleitet Michael Öttinger auch Verfahren und Verhandlungen zur Übertragung der Rolle des federführenden Registranten einer REACH-Registrierung. Ebenso gehört die Beratung zu Themen rund um die SCIP-Meldepflicht, angefangen von den regulatorischen Voraussetzungen bis hin zur Entwicklung von Kommunikationsstrategien, zu seiner Expertise. Die Beratung im Zusammenhang mit der Rollenbestimmung und Identifizierung und Umsetzung von bestehenden Pflichten inklusive diesbezüglicher Compliance-Maßnahmen zur Vermeidung von Haftungsrisiken in allen Bereichen seines Beratungsspektrums bildet einen weiteren Schwerpunkt seiner Tätigkeit. Soweit auf Grund nationalrechtlicher Besonderheiten erforderlich, arbeitet Michael Öttinger in internationalen Projekten regelmäßig mit Partnerkanzleien in allen relevanten Jurisdiktionen zusammen und koordiniert die jeweiligen Projekte für seine Mandanten. Herr Öttinger unterstützt Unternehmen in diesen Bereichen auch bei der Planung und Durchführung der erforderlichen Maßnahmen im Umgang mit identifizierten Verstößen. Darüber hinaus begleitet Herr Öttinger bei der Konzeptionierung, Vorbereitung und Durchführung von Kommunikationskampagnen in der Lieferkette zur Erlangung der zur Pflichterfüllung erforderlichen Informationen und erforderlichenfalls auch bei der Prüfung eingesetzter Software-Lösungen im Hinblick auf deren Beitrag zur Pflichterfüllung. Flankierend nimmt Michael Öttinger dabei oftmals auch die Anpassung relevanter Vertragsklauseln in allgemeinen Einkaufs- und Geschäftsbedingungen vor, um eine möglichst umfassende Einhaltung der jeweiligen Vorgaben, insbesondere im Bereich der stoffrechtlichen Compliance (beispielsweise in den Bereichen REACH, POP, RoHS, Batterien und Verpackungen), sicherzustellen. Vor dem Hintergrund stetig zunehmender Regulierungstendenzen im Bereich der umwelt- und menschenrechtlichen Sorgfaltspflichten in der Lieferkette, beispielsweise nach der neuen EU-Konfliktmineralien-Verordnung und des neuen Lieferkettensorgfaltspflichtengesetzes in Deutschland, berät Herr Öttinger darüber hinaus auch zu den rechtlichen Implikationen in diesem Bereich. Dies umfasst insbesondere die Bestimmung der konkreten Anwendbarkeit der Vorgaben im Einzelfall sowie die Beratung hinsichtlich der Reichweite der jeweiligen Pflichten im Rahmen der konkreten Umsetzung im Unternehmen.
  • Studium der Rechtswissenschaften an der Universität Bayreuth mit Schwerpunkt im Öffentlichen Wirtschaftsrecht
  • Wirtschaftswissenschaftliche Zusatzausbildung an der Universität Bayreuth (Wirtschaftsjurist Univ. Bayreuth)
  • Verwaltungswissenschaftliches Ergänzungsstudium an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer
  • Tätigkeit bei einer internationalen Prüfungs- und Beratungsgesellschaft in Moskau/Russland im Rahmen des Referendariats
  • Ausbildung zum Wirtschaftmediator (MuCDR)
  • seit 2018 Rechtsanwalt zugelassen bei der Rechtsanwaltskammer München
  • Tätigkeit als Rechtsanwalt bei einer internationalen Wirtschaftskanzlei im Bereich Regulatory & Governmental Affairs mit Spezialisierung in den Bereichen Chemikalienregulierung und produktbezogenes Umweltrecht
  • Referent für alle Themen im Bereich des Chemikalienrechts und des produktbezogenen Umweltrechts, insbesondere auf Fachkonferenzen und in Seminaren
  • seit 2019 Rechtsanwalt bei der Produktkanzlei
Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch (erweiterte Grundkenntnisse), Russisch (erweiterte Grundkenntnisse)
  • ElektroG-Novelle 2021 - Inkrafttreten der neuen Vorgaben steht bevor, GewArch 2021, S. 487 ff.
  • Das Batteriegesetz 2021 - Erläuterungen, Änderungen, Rechtstexte, 2. Aufl. 2021 (mit Martin Ahlhaus - erscheint in Kürze)
  • Die Novelle des Batteriegesetzes, NVwZ 2021, S. 1084 ff.
  • Die Novelle des VerpackG, CB 2021, S. 292 ff.
  • Einwegkunststoff im Fokus des Gesetzgebers (mit Jessica Greif), NUR 2021, S. 438 ff.
  • Kunstrasen und Mikroplastik – rechtliche Analyse des Beschränkungsvorschlags für „Mikroplastik“, SpuRt 3/2021, S. 148 ff.
  • Beiträge in Boberski (Hrsg.), REACH-Handbuch - Leitfäden, Checklisten und Dokumente zur Umsetzung der neuen Chemikalienverordnung
  • Beiträge in Die neue Laborrichtlinie - Leitfäden, Checklisten und Dokumente für die praktische Umsetzung
  • Beiträge in Die Gefahrstoffverordnung - Gefährdungsbeurteilung, Schutzmaßnahmenkonzept und Grenzwertsystem schnell und rechtssicher umsetzen
  • Abfallrahmenrichtlinie - Umsetzung der SCIP-Meldepflicht, EHS-Manager - Ausgabe Dezember 2020/Januar 2021
  • New Technical Regulation in the Eurasian Economic Union: Restrictions on Certain Substances in Electrotechnical and Radio-Electronic Products (mit Yulia Arkadyevna Leonova), ICRL 1/2020, S. 14 ff.
  • Dossier Updates During Dossier Evaluation: ECHA’s New Approach (mit Martin Ahlhaus), ICRL 4/2019, S. 179 ff.
  • Aktuelle Entwicklungen zu Stoffbeschränkungen und verwendungsbezogenen Ausnahmen für Elektrogeräte unter RoHS - abrufbar unter: IBF Fachbeiträge
  • General Court: Further clarification on SVHC status of Bisphenol A (mit Martin Ahlhaus), ICRL 3/2019, S. 136 ff.